Schmerzen im Arm oder Handgelenk?

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Schmerzen in den Armen und den Handgelenken sind ein weit verbreitetes Problem und können vielfältige Ursachen haben. Zu diesen gehören Entzündungen, Fehlstellungen der Gelenke oder Kalkablagerungen. Auch stattgehabte Verletzungen oder Knochenbrüche können, ebenso wie Abnutzungserscheinungen, Beschwerden verursachen. Manchmal liegt der Grund für die Schmerzen auch gar nicht in den Armen selbst, sondern in der Halswirbelsäule oder in systemischen Erkrankungen wie der Osteoporose.

Am häufigsten sind das Ellenbogen- und das Handgelenk betroffen, da diese Regionen im Alltag starken Belastungen ausgesetzt und Ansatzpunkt vieler Sehnen und Muskeln sind. Schädigungen und Überlastungserscheinungen zeigen sich deshalb zuerst hier.

Mit der Extracorporalen Stoß­wellen­therapie haben wir in Berlin eine höchst effi­ziente Behandlungs­möglichkeit bei chronischen Schulter- und Ellenbogen­beschwerden. Seit Jahren sind wir auf diesem Gebiet sehr erfolg­reich und damit Ihr Ansprech­partner für einen nach­haltigen nicht-operativen Behandlungs­erfolg.

Mit der Extracorporalen Stoß­wellen­therapie haben wir in Berlin eine höchst effi­ziente Behandlungs­möglichkeit bei chronischen Schulter- und Ellenbogen­beschwerden. Seit Jahren sind wir auf diesem Gebiet sehr erfolg­reich und damit Ihr Ansprech­partner für einen nach­haltigen nicht-operativen Behandlungs­erfolg.

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Tennisellenbogen

Ein Tennisellenbogen, auch Epicondilytis, tritt durch eine Überlastung der Muskulatur des Unterarms auf. Diese entsteht vor allem bei Sportarten wie Tennis oder Golf, wo oftmals die gleiche Bewegung hintereinander ausgeführt wird, doch auch unabhängig davon kann dieses Krankheitsbild auftreten. Der Häufigkeitsgipfel liegt im mittleren Erwachsenenalter zwischen 35 und 55 Jahren.

Klinisch äußert sich der Tennisellenbogen durch stechende Schmerzen seitlich am Gelenk, welche sich durch Bewegung verschlechtern. Manchmal tritt auch eine Rötung, Überwärmung oder Schwellung in diesem Bereich auf.

Die Diagnose erfolgt durch einen erfahrenen Orthopäden mittels körperlicher Untersuchung, welche eventuell durch ein bildgebendes Verfahren ergänzt wird. Im Normalfall kann die Behandlung konservativ durch Schonung des Gelenks und der Muskeln erfolgen. Kühlung des betroffenen Bereichs und entzündungshemmende Medikamente können diesen Prozess unterstützen. Die Belastung der Muskulatur sollte in Zukunft reduziert werden, um einem erneuten Auftreten vorzubeugen. In fortgeschrittenen Stadien stehen weitere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, eine Operation ist jedoch nur in Ausnahmefällen indiziert.

Sehnenscheidenentzündung

Eine Sehnenscheidenentzüdung der Hand, auch Tendovaginitis, äußert sich durch stechende oder ziehende Schmerzen. Zugrunde können eine Überlastung, beispielsweise beim Sport, oder Fehlhaltungen der Hand liegen. Auch Infektionen können an der Entstehung dieses Krankheitsbildes beteiligt sein, meistens entstehen diese durch offene Wunden oder Stichverletzungen.

Bei der Untersuchung durch einen Orthopäden kann ein Druckschmerz über der betroffenen Sehnenscheide festgestellt werden. Weiterhin können eine Verdickung der Sehne und Knirschgeräusche auftreten. In fortgeschrittenen Stadien ist ein Phänomen beobachtbar, welches als „schnellender Finger“ bezeichnet wird. Hierbei kommt es bei dem Versuch, die Finger zu strecken, zunächst zu Problemen, weil die verdickte Sehne in der Sehnenscheide feststeckt. Bei weiterem Strecken schnellt der Finger dann plötzlich vor, wenn die Verdickung durch ausreichenden Druck die Engstelle passiert hat.

Therapeutisch wird der Finger bei starken Schmerzen zunächst ruhiggestellt. Dadurch kann die Entzündung abklingen und die Beschwerden werden gelindert. Auch das Anpassen einer Schiene kann eine sinnvolle Maßnahme sein. Bestehen die Beschwerden längerfristig, kann mit Cortison und Betäubungsmitteln ein Therapieversuch unternommen werden.

Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom (CTS) ist ein Krankheitsbild, welches Frauen sehr viel häufiger als Männer betrifft. Mehr als fünf Prozent aller Frauen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an einem CTS.

Zunächst kommt es zu nächtlichen Beschwerden, im weiteren Verlauf leiden die Betroffenen auch tagsüber unter den Symptomen. Typisch sind Kribbel- und Taubheitsgefühle sowie eine Schwäche der Handmuskulatur und Schmerzen. Auch die Sensibilität in der Hand kann abnehmen. Unbehandelt verstärken sich die Symptome meist.

Der Auslöser eines CTS ist ein Nerv, der meist an einer Engstelle eingeklemmt ist. Die Ursachen hierfür können unterschiedlicher Natur sein. So können Verletzungen und Brüche zu Einblutungen führen, wodurch der Druck im Handgelenk steigt und ein Taubheitsgefühl auftreten kann. Oftmals ist kein direkter Auslöser feststellbar, es gibt jedoch einige Faktoren wie Diabetes, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Schwangerschaft oder Überlastung des Handgelenks, welche das Auftreten eines CTS begünstigen können. Eine adäquate Behandlung der Krankheiten und das Vermeiden von Überlastung sind deshalb wichtige vorbeugende Maßnahmen.

Die Behandlung erfolgt je nach Ursache. In der Schwangerschaft kann zunächst abgewartet werden, da die Beschwerden oft hormonell bedingt sind und nach der Geburt von selbst abklingen. Ansonsten stehen konservative Methoden wie Handschienen, Dehnen des Karpaltunnels oder spezielle Verbände zur Verfügung. Je früher die Diagnose erfolgt, desto größer sind die Erfolgsaussichten einer konservativen Behandlung, weswegen bei länger andauernden Schmerzen im Handgelenk ohne direkte, erkennbare Ursache bald ärztlicher Rat eingeholt werden sollte.

Bei Versagen der konservativen Therapie können entzündungshemmende Medikamente in die betroffenen Strukturen gespritzt werden, was jedoch oft nur kurzfristige Effekte zeigt.
In manchen Fällen ist eine Operation unumgänglich, wobei das Bindegewebe um den Karpaltunnel herum durchtrennt wird. Dadurch nimmt der Druck und damit auch die Reizung des betroffenen Nerven ab und die Beschwerden verschwinden. Nach einer Operation sind neun von zehn Patienten zeitlebens beschwerdefrei.

Frakturen

In jeder Altersgruppe kann es nach einem Sturz zu einer Fraktur kommen. Besonders häufig sind Brüche im Handgelenk oder in nahelegenen Knochen bei Kindern, wenn diese auf die gestreckte Hand fallen. Bei Erwachsenen bricht am häufigsten die Speiche, einer der beiden großen Knochen des Unterarmes, in Handgelenksnähe. Ein wichtiger Risikofaktor hierbei ist die Osteoporose, die Abnahme der Knochendichte. Auch der Ellenbogen ist oftmals von Brüchen oder traumatischen Verletzungen betroffen.

Bei einem Bruch kommt es zu starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Es sollte unbedingt ein Arzt hinzugezogen werden, welcher dann die entsprechende Behandlung, beispielsweise durch Gipsschienen, einleitet. Unbehandelt können Brüche zwar auch verheilen, aber dadurch kommt es oft zu Fehlstellungen und in der Folge zu übermäßiger Abnutzung. Bei Kindern kann zudem das Wachstum der Knochen durch eine Fraktur gehemmt werden.

Weitere Beschwerdebilder

Gerade im Ellenbogen- und Handbereich gibt es eine Reihe weiterer Erkrankungen, welche Beschwerden auslösen können. Wie in allen Gelenken kann es durch übermäßigen Verschleiß zu Schmerzen kommen, weiterhin können sich Muskeln, Sehnen oder Schleimbeutel entzünden und dadurch Symptome verursachen. Kalkablagerungen reizen Strukturen in der Nähe der Gelenke, auch das Gelenk selbst ist vor Verletzungen und Entzündungen nicht gefeit.

Aufgrund dieser großen Bandbreite an zugrundeliegenden Ursachen empfiehlt es sich, einen spezialisierten Arzt wie beispielsweise einen Orthopäden aufzusuchen, um eine korrekte Diagnose erhalten und eine entsprechende Behandlung einleiten zu können.

Bei kurzzeitig auftretenden Beschwerden kann zunächst abgewartet werden, in vielen Fällen bilden sich die Symptome von selbst zurück. Ursächlich sind dann meist kleinere Verletzungen oder Überbelastung, was nicht unbedingt medizinische Behandlung erfordert.

Bei chronischen, starken Schmerzen oder dem Verdacht auf einen Bruch sollte jedoch unbedingt ein Arzt hinzugezogen werden, um Folgeerscheinungen zu vermeiden.